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Der Dramatiker
Pierre Carlet Chamblain de
Marivaux

BIOGRAFIE: Pierre Carlet Chamblain Marivaux wurde am 4. Februar 1688 in Paris getauft und starb dort am 12. Februar 1763. Bekannt wurde Marivaux als ein Journalist , Romanautor und Dramatiker .

NUR MAL PROBIEREN

Alle Theaterstücke in chronologischer Reihenfolge:

Bühnenwerke

  1. Le Père prudent et équitable, 1712 in Limoges und Paris aufgeführt

  2. L’Amour et la vérité, Uraufführung (UA) am 3. März 1720, nur fragmentarisch erhalten

  3. Arlequin poli par l’amour, UA 17. Oktober 1720

  4. Annibal, UA 16. Dezember 1720, wiederaufgeführt am 25. Dezember 1747, Verstragödie, von Gotthold Ephraim Lessing teilweise übersetzt

  5. La Surprise de l’amour, UA 3. Mai 1722

  6. La Double Inconstance, UA 6. April 1723

  7. Le Prince travesti, UA 5. Februar 1724

  8. La Fausse Suivante ou Le Fourbe puni, UA 8. Juli 1724; 2000 verfilmt von Benoît Jacquot

  9. Le Dénouement imprévu, UA 2. Dezember 1724

  10. L’Île des esclaves, UA 5. März 1725

  11. L’Héritier de village, UA 19. Oktober 1725

  12. Mahomet second, 1726 (? ) Tragödie in Prosa, unvollendet

  13. L’Île de la raison ou Les Petits Hommes, UA 11. September 1727

  14. La Seconde Surprise de l’amour, UA 31. Dezember 1727

  15. Le Triomphe de Plutus, UA 22. April 1728

  16. La Nouvelle Colonie, 1729, verloren, 2. Fassung 1750 als La Colonie

  17. Le Jeu de l’amour et du hasard, UA 23. Januar 1730; erfolgreichstes Stück des Autors; von Valérie Donzelli 2013 verfilmt (dt. Adaption von Johann Friedrich Jünger: Maske für Maske. Göschen, Leipzig 1794. Digitalisat)

  18. La Réunion des Amours, UA 5. November 1731

  19. Le Triomphe de l’amour, UA 12. März 1732

  20. Les Serments indiscrets, UA 8. Juni 1732

  21. L’École des mères, UA 25. Juli 1732 (dt. Übersetzung von Conrad Ekhof: Die Mütter-Schule. Krauß, Wien 1764. Digitalisat)

  22. L’Heureux Stratagème, UA 6. Juni 1733

  23. La Méprise, UA 16. August 1734

  24. Le Petit-Maître corrigé, UA 6. November 1734

  25. Le Chemin de la fortune, veröffentlicht in „Le Cabinet du Philosophe“, 1734

  26. La Mère confidente, UA 9. Mai 1735

  27. Le Legs, UA 11. Juni 1736

  28. Les Fausses Confidences, UA 16. März 1737; 2015 von Luc Bondy verfilmt (deutscher Titel: „Falsche Vertraulichkeiten“)

  29. La Joie imprévue, UA 7. Juli 1738

  30. Les Sincères, UA 13. Januar 1739

  31. L’Épreuve, UA 19. November 1740

  32. La Commère, 1741

  33. La Dispute, UA 10. Oktober 1744 (dt. Übersetzung von Joseph Felix von Kurz: Die Kinder der Natur. Logenmeister, Wien 1778. Digitalisat)

  34. Le Préjugé vaincu, UA 6. August 1746

  35. La Colonie, UA 1750

  36. La Femme fidèle, UA 24. August 1755, nur fragmentarisch erhalten

  37. Félicie, veröffentlicht in „Mercure de France“ März 1757

  38. Les Acteurs de bonne foi, veröffentlicht in „Le Conservateur“ 1757

  39. La Provinciale, veröffentlicht in „Mercure de France“ April 1761, Authentizität angezweifelt.
     

Deutsche Übersetzungen

Les Amants Jaloux (Die Ehesüchtigen)

La Dispute (Der Streit) - Ü: Vroni Kiefer

La Double Inconstance (Die Unbeständigkeit der Liebe)

- Felix Prader, Mainz, 2008
- Georg Holzer, München, 2021, ?)

La Fausse Suirante ou Le fourbe Puni (Die falsche Zofe oder Der bestrafte Gauner) (Der Falschspieler)

(La surprise de l´amour) Die Liebesüberraschung

(La seconde surprise de l´amour) Die zweite Liebesüberraschung

Le Jeu de l'amour et du hasard (Das Spiel von Liebe und Zufall)

Als Lucidor, der Sohn eines wohlhabenden Bürgers und Erbe eines beträchtlichen Vermögens, auf dem Land erkrankt, kümmert sich eine Familie ehrlicher, bescheidener Gutsbesitzer um ihn.

Besonders die junge Angélique sorgte sich ganz rührend um ihn. Sie ist bezaubernd, und Lucidor wäre überglücklich darum, sie heiraten zu dürfen. Doch bevor er ihr einen Heiratsantrag macht, will er wissen, ob sie wiklich ihn oder doch nur seinen Reichtum liebt.

Er bekommt heraus, dass ein armer, ungeschickter Bauer aus der Gegend auch um ihre Hand anhält. Er ruft seinen Kammerdiener Frontin aus Paris herbei, kleidete ihn wie einen Gentleman und verkündete Angélique nach der Begegnung, dass er einen Ehemann für sie gefunden habe– seinen engen Freund, und ein Ebenbild seiner selbst –, der in Paris im selben Haus wie er wohne.

Angélique, glücklich und zugleich aufgeregt, hat keinen Zweifel daran, dass dieser zukünftige Ehemann Lucidor selbst sein müsse, obwohl er seinen Namen nicht einmal genannt hatte. Sie erzählt sogar Lisette davon. Als Frontin ihr endlich vorgestellt wird , beachtet sie ihn nicht einmal, sondern gerät in Wut – gegen Lisette, gegen Lucidor, der sie falsch eingeschätzt hat, und auch gegen ihre Mutter, die empört ist, dass sie die vorteilhafte Heirat abgelehnt hat.

In ihrem Zorn erklärt sie zuletzt, Blaise zu heiraten und zu versuchen, ihn zu lieben. Allein mit Angélique beruhigt Lucidor sie und gesteht ihr seine Liebe. Er legt offen, dass er sich nur ihrer Liebe sicher sein wollte. Er ist es ja doch selbst , der sie wirklich heiraten möchte. Jetzt sagt Angélique frei heraus, dass sie ihn nie aufgehört habe ihn zu lieben, und die Hochzeitsvorbereitungen können beginnen.

Enge im Haus und im Sarg
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