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Unsere Kurse

DAS ZIEL UNSERER SCHAUSPIELKURSE

Bei allen unseren Theaterkursen für Kinder und Jugendliche steht am Ende die Präsentation vor einem Publikum.

Denn das ist die schönste Belohnung für eine Woche, in der die jungen Darsteller viele Mühen auf sich genommen haben.

Jeder einzelne ist für das Gelingen des Ganzen wichtig und braucht die volle Aufmerksamkeit der anderen. Das stärkt das Selbstbewusstsein und schafft den sicheren Boden, auf dem die Arbeit an einer Rolle gedeihen kann.

Und das ist unsere wichtigste Aufgabe als Regieteam: diesen sicheren Boden zu schaffen, damit jedes Kind sich frei entfalten kann.

Während der Probenzeit erstellen die Kinder und Jugendlichen ein gezeichnetes Regiebuch der einzelnen Szenen, welches am Ende dem Publikum präsentiert wird.

DER ABLAUF EINES SCHAUSPIELKURSES

 

  • Gemeinsames Training für Körper, Stimme und Konzentration

  • Gemeinsamer Schauspielunterricht (Das richtige Timing / Was ist eine Situation / Wie bewege ich mich auf einer Bühne / Körperspannung / Die Bedeutung der Pause usw.)

  • Gemeinsame Besprechung der Tagesziele

  • ​Theaterproben - wer gerade nicht auf der Bühne gebraucht wird, kann die Zeit zum Textlernen nutzen, am Regiebuch weiterarbeiten oder bei der Probe zusehen

  • 30 min. ​Pause zum Essen und Trinken

  • Gemeinsame Zwischenbesprechung

  • Theaterproben

  • Gemeinsame Abschlussbesprechung: Was war gut? Woran muss noch gearbeitet werden? Was fehlt noch? (Requisiten, Kostüme, Bühne ...)

SCHAUSPIELKURSE

In den OSTERFERIEN (Mo. 30.3.-Do. 2.4.26): 
OGLALA -
Die Geschichte vom Steinjungen

Theaterstück von Gerd Knappe

Kurs 1, 10 bis 14 Uhr: Kinder von 10 bis 13 Jahren 
Kurs 2, 16 bis 20 Uhr: Jugendliche von 14 bis 16 Jahren
Am Do. 2.4.26 findet  die Generalprobe für beide Kurse statt, sowie um 17 Uhr Präsentation Kinderkurs/18 Uhr Jugendliche. (Generalprobe Kurs 1: 15 Uhr, Kurs 2: 14 Uhr)

Das Theaterstück von Gerd Knappe beruht auf einem alten Mythos der Oglala.​

Um einem Mythos gerecht zu werden, hat Knappe besondere Sprachformen gewählt, es gibt Versformen, Alltagssprache und poetische Verdichtungen.

STEINJUNGE ist ein bewegendes und tiefgründiges Stück, das eine einzigartige Gelegenheit bietet, die universellen Fragen der menschlichen Existenz auf der Bühne zu erforschen. Die Stärke des Stücks liegt in seiner poetischen Sprache und der emotionalen Tiefe der Figuren und in der Möglichkeit mit minimalistischen Mitteln eine starke Atmosphäre zu schaffen.

Die Sprache ist bildhaft und bedarf einer sorgfältigen Stimmführung, die die poetische Qualität des Textes hervorhebt.

Das Stück bietet daher eine einzigartige Möglichkeit innerhalb eines Ensembles, die eigenen Fähigkeiten zu erweitern und zu verbessern.

Die Geschichte des Steinjungen führt Menschen aus dem europäischen Kulturkreis auf eine Entdeckungsreise. So leben die Lakota ein inklusives Personenkonzept, dass die Verbundenheit aller Menschen ausdrückt. So werden die Bezeichnungen Bruder und Schwester nicht nur im Sinne von Geschwistern gebraucht, sondern auch für Menschen gleichen Alters. Das Streben nach Besitz ist kein Ziel in dieser Kultur, reich und bedeutend ist, wer viele Beziehungen in seinem Leben knüpft und pflegt.

Der Theatertext bietet viele verschiedene Rollen. Der Steinjunge ist zwar die Titelfigur, dennoch ist es keine klassische Hauptrolle. Die Texte sind gut verteilt, es gibt gemeinsame gesprochene Texte, wie im griechischen Chor.

Die Geschichte handelt von einem Jungen, auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Mutter und seiner Herkunft. Auf dem Weg seiner Suche wird er selbst befragt und auf die Probe gestellt - denn, wer die Wahrheit erfahren möchte, muss ehrlich zu sich sein, was auch immer ihm widerfährt.

 

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Sonnentanz, Wyoming ca. 1885

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