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PLAYREADING

Playreading (ca. 1–2 x im Monat, samstags von 15 bis 18 Uhr)

​Kosten: 10,-€ für Mitglieder | 20,-€ für Nicht-Mitglieder

Hier dürfen alle mitmachen, die perfekt vom Blatt lesen können

vom Erwachsenen bis zum Kind.

Was ein Playreading so besonders macht

 

Ein Playreading-Treffen bedeutet Spaß in einer Gruppe. Man muss sich nicht kennen, das Theaterstück ist die gemeinsame Verbindung. Und es ist eine fantastische Möglichkeit, die eigenen stimmlichen Fähigkeiten auszuloten und zu verbessern. Konzentration und Fokus, um eine Atmosphäre zu schaffen und eine Figur zu zeichnen, liegen allein in der Stimme. Dabei müssen auch die passenden Gefühle der jeweiligen Situation des Theatertextes wiedergegeben werden.

Durch das gemeinsame Lesen treibt sich die Gruppe voran, anfängliche Schüchternheit verfliegt, man reagiert auf den Partner, nimmt seine Vorlage spontan auf, lässt sich mitreißen – und entdeckt Facetten an sich selbst, die man sich nicht zugetraut hätte.

 

Die Idee eines solchen Treffens ist die Freude am gemeinsamen Lesen eines kompletten Theaterstücks, einer Geschichte. Nachdem die Rollen verteilt sind, inklusive der Regieanweisungen und der möglichen Geräusche, wird zuerst "am Tisch" gelesen, damit alle ihre Rolle kennenlernen können, Tipps von den Dozenten erhalten und ihre Rolle stimmlich lebendig werden lassen können.

 

Ist diese erste wichtige Arbeit vollbracht, können Zuschauer, oder besser gesagt, Zuhörer hinzukommen – und das Playreading beginnt. 

Hier sind die wichtigsten Aspekte eines Playreadings auf einen Blick:

  • Der Zweck: Der Fokus liegt ausschließlich auf dem Text und den gesprochenen Worten. 

  • Die Präsentation: Es wird nicht im klassischen Sinne „gespielt“, sondern der Text wird mit verteilten Rollen vorgetragen. Auch die Regieanweisungen werden meist von einer Person laut vorgelesen.

 

Wie läuft der Abend ab?

  1. Stückauswahl: Wir wählen Stücke für Sie, die von starken Dialogen und weniger von großen, komplexen Handlungen leben. Komödien, Kriminalstücke oder dialoglastige Dramen eignen sich besonders gut. Je nach Gruppenzusammensetzung des Abends wird das Stück ausgewählt.

  2. Rollenverteilung: Die Rollen werden verteilt. Ein Mitglied der Gruppe kann zudem als Erzähler fungieren, um Regieanweisungen, Schauplätze und Szenenwechsel vorzulesen oder Geräusche zu erzeugen. 

  3. Vorbereitung: Das Stück wird zunächst gemeinsam gelesen. Die Regisseurin oder der Regisseur gibt Tipps. Wichtig: auf die Stimmung und die Pausen achten, die der Autor vorgibt.

  4. Die Lesung vor Publikum: Bei der Aufführung sitzen die Darsteller im Halbkreis und spielen ihre Rollen, indem sie sich gegenseitig ansehen und den Text ausdrucksvoll vortragen. Das Publikum soll einer Geschichte lauschen können – ähnlich eines Hörspiels.

Foto Playreading Kopie.jpg
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